Pension Schöller

Komödie von Wilhelm Jacoby und Carl Laufs

Auf der Bühne im Burghof
Inszenierung: Carola Söllner / Bühne: Steven Koop / Kostüme: Gabriele Kortmann / Dramaturgie: Daniel Ris

Haben Sie sich in letzter Zeit auch immer häufiger gefragt, ob die Welt mittlerweile völlig verrückt geworden ist – oder vielleicht doch Sie selbst? Im Sommer 2021 kommt das Komödienkarussell zu diesem Thema auf der Bühne im Burghof erheblich auf Touren. Der rasante Bühnenklassiker von 1890 sprüht nur so vor Wahnwitz und bietet exzellentes „Schauspielerfutter“ für ein komödiantisches Ensemble.

Philipp Klapproth kommt aus der Provinz zu Besuch nach Berlin, um etwas ganz Besonderes zu erleben: Er möchte ein Irrenhaus von innen sehen. Sein in der Hauptstadt lebender Neffe Alfred soll ihm diesen Wunsch erfüllen. Aber wie bekommt man Zugang zu einer Nervenheilanstalt? Die zündende Idee kommt von Freundin Franziska: Sie rät Alfred, den Onkel doch einfach in die Pension Schöller zu führen, in der regelmäßige Gesellschaftsabende stattfinden. Ob ein duellwütiger Major, eine skurrile Autorin oder ein angehender Schauspieler mit markantem Sprachfehler – der Onkel merkt nicht, dass ihm hier keine Irrenhausinsassen, sondern ganz „normale Verrückte“ begegnen. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass die „Irren“ aus der Hauptstadt ihn in der Provinz besuchen – und ihn dort dann selbst an den Rand des Wahnsinns treiben.

Mit: Alessa Kordeck (Franzi/Kellner), Saskia Kästner (Josefine Zillerthal), Wiebke Isabella Neulist (Ida Klapproth), Oliver Jaksch (Schöller) Georg Lorenz (Major von Mühlen), Matthias Manz (Eugen), Andreas Schneider (Prof. Bernhardy), Marius Schneider (Alfred) und Charles Ripley (Philipp Klapproth)

Spieldauer: ca. 2 Stunden ohne Pause

Die Premiere PENSION SCHÖLLER wird präsentiert von Lotto Rheinland-Pfalz

Pressestimmen

MAYEN am Wochenende vom 26. Juni 2021

"Eine "wahnsinnig" gute Komödie! (...) Carola Söllner hat die Verwechslungskomödie auf die Bühne der Burgfestspiele gebracht und konnte damit richtig punkten. Ohne Pause ein solch rasantes Stück von Anfang bis Ende spannend zu gestalten, war eine Herausforderung , die ihr und ihrem  komödiantischem Ensemble rundum geglückt ist. Prädikat: Absolut sehenswert!"

Bnick aktuenn vom 30. Juni 2021

"Verrückt sind immer die anderen – diese völlig normale Betrachtungsweise der Welt wird bei der Inszenierung des Komödienklassikers „Pension Schöller“ bei den Mayener Burgfestspielen auf’s Korn genommen. Carola Söllner, die sich in Mayen in den letzten Jahren schon einen respektablen Namen verschaffen konnte, hat den Stoff aus dem Jahre 1890 kräftig durchgelüftet und an die Neuzeit angepasst. (…) Zwei Stunden lang amüsiert sich das Publikum prächtig, (…) weil pointierter Wortwitz und Klamaukeinlagen wechseln und eine herrlich ausgewogene Mischung ergeben, die kein Humorzentrum verfehlt. (…) Zwei Stunden allerfeinste Theaterkunst, mit wunderbaren Dialogen, viel Aktion auf der Bühne und keine Atempause für das Publikum, welches von einem Lachanfall in den nächsten gerät. Kein Wunder, wenn man solch großartige Komödianten von der Leine lässt, wie dies Carola Söllner in Mayen tut."

Meine Eifel. de vom 20. Juni 2021

"Das Ensemble agiert engagiert und temporeich. Die Komödie spielt mit viel Wortwitz und Situationskomik. (...)  Großartig die Kostüme von Gabriele Kortmann. Sie hat sie in unglaublicher Weise auf das Bühnenbild abgestimmt. Und natürlich sind sie ebenso exzentrisch wie diejenigen, die sie tragen."

Wochenspiegel vom 23.6.2021

„Alle Burgfestspiel-Besucherinnen und -Besucher kamen bei dem humorvollen und temporeichen Abend voll auf ihre Kosten. (…) Die Aufführung hat alles, was eine gute Komödie ausmacht: unerwartete Wendungen, Verstrickungen und Täuschungen. Die Zuschauer erlebten den Widerspruch von Schein und Wirklichkeit. Dabei jagte ein Gag den nächsten – oft von Szenenapplaus bedacht. (…) Es war dem Publikum anzuspüren, dass es sich nach der langen Zeit des Lockdowns und dem daraus resultierenden Verzicht auf Kultur danach sehnte, einmal wieder einen unbeschwerten, sorgenfreien Abend verbringen zu dürfen. Das ist Carola Söllner mit ihrer schwungvollen Inszenierung perfekt gelungen.“

Rhein-Zeitung vom 21. Juni 2021

"Vielfach erprobt und bearbeitet um Spielfreudigen die Rampe für ein temporeiches Theater zu eröffnen. Und das ist Regisseurin Carola Söllner auf jeden Fall gelungen: Körperbetont, in vielen Szenen geradezu slapstickartig durchchoreografiert läuft die Geschichte besonders im zweiten Teil  wie am Schnürchen ab."

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