„Kunst“

Komödie von Yasmina Reza

Auf der Kleinen Bühne im Alten Arresthaus
Inszenierung: Mirko Böttcher / Bühne: Steven Koop / Kostüme: Gabriele Kortmann / Dramaturgie: Daniel Ris

Serge, erfolgreicher Dermatologe und Kunstliebhaber, hat für sehr viel Geld ein Bild erworben. Bei genauem Hinsehen erkennt man weiße Querstreifen auf weißem Grund. Sein Freund Marc, Ingenieur in der Luftfahrt, versteht den teuren Kauf nicht und findet das Bild schlicht „scheiße“. Der dritte im Männerfreundschaftsbunde ist Yvan, Handelsvertreter mit unsicherer Perspektive, der kurz vor der Hochzeit mit Catherine steht und im Streit um das Bild keine Stellung beziehen möchte, um es sich mit keinem der beiden anderen Freunde zu verderben. Das Bild dient als Katalysator, mit dessen Hilfe Yasmina Reza auf subtile und psychologisch fein gezeichnete Weise eine Situation analysiert, die die drei Männer, ihre Gefühle, ihre Befindlichkeit, ihre Freundschaft, ja ihr gesamtes bisheriges Dasein infrage stellt.

Das Stück wurde 1994 in Paris uraufgeführt und schnell zu einem Welterfolg. Es erhielt verschiedene internationale Preise (u. a. den Molière, den Tony Award und den Laurence Olivier Award) und wurde bisher in 40 Sprachen übersetzt. „Kunst“ – eine wortgewandte Komödie über die Halbwertszeit von Freundschaften für ein furioses Schauspieler-Trio.

Spieldauer: ca. 80 Minuten - keine Pause

Mit: Oliver Jaksch (Marc), Charles Ripley (Serge) und Matthias Manz (Yvan)

RHEIN-ZEITUNG vom 13. Juli 2021

„Oliver Jaksch als Marc gibt den unnachsichtigen, kopfgesteuerten Ingenieur sehr eindringlich. Nicht minder wirkt Matthias Manz' Spiel als Yvan, der die aus den Fugen geratene Gefühlswelt meisterlich verkörpert. Und Charles Ripley (Serge) steht der Snob, der seine gute Kinderstube fahren lässt, um andere zu treffen, brillant.“

BLICK aktuell vom 14. Juli 2021

„Überaus geschickt und pointiert setzen die Akteure die Kontrapunkte zwischen dem, was gesagt wird und dem, was zwischen den Zeilen zum Ausdruck kommt. Mirko Böttcher lässt dem ganzen genügend Raum zur Entwicklung und so lassen sich die aufkommenden Streitigkeiten gut nachvollziehen - man fühlt sich mitunter ertappt. (…) Immer schneller fliegen die verbalen Spitzen scharfzüngig abgeschossen umher und treffen mitten ins Ziel.“

MAYEN am Wochenende vom 17. Juli 2021

„Mit „Kunst“ von Yasmina Reza ist Daniel Ris wieder mal ein Kunstgriff gelungen: Mit dem richtigen Gespür hat der Burgfestspiel-Intendant ein Stück auf die Kleine Bühne des Arresthauses geholt, das zugleich feinsinnig und wortgewandt-witzig die boshaft-eifersüchtige Seite einer langjährigen Männerfreundschaft, die sich beharrlich gegen Veränderungen sträubt, entwaffnend ehrlich ins Rampenlicht stellt.“

meineeifel.de vom 10. Juli 2021

„Wunderschöne Wortgefechte, hervorragend agierende Schauspieler. Szenen, die so absolut natürlich wirken, dass man meint, die drei Freunde von einem Nebenzimmer aus zu beobachten. (…) Meine Empfehlung: Unbedingt anschauen!

TV Mittelrhein vom 12. Juli 2021

„Rasante Dialoge und vielfaches Über- statt Miteinander-Reden: Die Premiere der Mayener Inszenierung von Yasmina Rezas Welterfolg "Kunst" am vergangenen Samstag erweiterte das Repertoire der Burgfestspiele um eine weitere anspruchsvolle Komödie.“

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