Kleine Bühne im Alten Arresthaus

UNdINE

Eine liebesumwogene Meeresgeschichte

Jugendstück von Britta Schreiber
Premiere: 10. Juni 2023

Eine berührende Geschichte über die Liebe, der Suche nach sich selbst, Ausgrenzung und das Finden der eigenen Identität.

Die Liebe ist eine Naturgewalt – sie ist unmittelbar und absolut, archaisch und kompromisslos und sie kennt keine Gnade. Manchmal ist sie wie ein reißender Strom, der einen mit sich zerrt und im Zweifel nicht mehr auftauchen lässt. Die Liebe ist aber auch ein tiefes und sanftes Meer, das einen umwogt und trägt. In jedem Fall ist sie ein abenteuerliches und zugleich sehnsuchtsvolles Gewässer – so wie Undine. Undine ist kein Menschenkind, sondern die Tochter des Wasserkönigs. Sie ist fasziniert von den Geschichten über die Menschenwelt, aber der Kontakt zu den Menschen ist ihr streng verboten.

Eines Tages rettet sie durch Zufall einen jungen Mann vor dem Ertrinken – und sie verlieben sich sofort ineinander. Absolut und urgewaltig. Entgegen aller Warnungen vor einem Fluch, der über der Verbindung von Wasserreich und Menschenwelt liegt, verlässt sie ihr Element und betritt das Land der Menschen, um ihre Liebe zu suchen – und zahlt einen hohen Preis dafür: sollte ihr Geliebter sie je verraten, dann muss sie ihn töten. So lautet der Fluch. Soweit der Mythos.

Im wirklichen Leben ist Undine ein einsames, scheues Wesen und fühlt sich fremd in der Welt. Sie zieht sich lieber in eine Traumwelt aus Mythen und Märchen ihrer Namenspatin zurück. Dort kann sie, als leidenschaftliche Heldin mit Messern in den Füßen »Prinz Hans« erobern, in den sie leidenschaftlich verliebt ist. In der realen Welt nimmt der Mitschüler keinerlei Notiz von ihr. Das kommt natürlich raus und Undine wird zum Gespött der Schule. Sie beschließt, der Fluch der Undine lastet auch auf ihr und Hans muss sterben.

Spieldauer ca. 90 Minuten / 1 Pause

Ensemble

Inszenierung: Martin Clausen
Bühne: Dirk Seesemann
Kostüme: Gerd Friedrich
Technische Leitung: Robert Kaes

Galerie

Pressestimmen

„Thorsten Hamer, Wolfgang Mirlach, Milena Weber und Joel Zupan nehmen sich den Text mal chorisch-gemeinsam, dann verteilt auf die großen und kleinen Rollen und im steten Rolle-wechsel-dich-Spiel vor. (…) Die Sprache von 1775 klingt trotz aller Eigenheiten und Reibungen der Knittelverse taufrisch – und trifft nicht nur mit den Dutzenden bekannter Zitate mitten hinein in unsere Zeit. (…) Und so ist dieses „Urfaust“-Konzentrat nicht nur lehrreich, sondern auch ein Theatervergnügen, wenn auf der Mayener Bühne gesungen, rezitiert, vorgelesen, gelebt und gelitten wird.“
Rhein-Zeitung, 13.06.2022

Vorstellungen

Premiere
10. Juni 2023
20:00
Kleine Bühne im Alten Arresthaus
Stehbach 31, 56727 Mayen

Besetzung

MARTIN CLAUSEN

Regisseur Inszenierung „Transit Urfaust“

JOEL ZUPAN

Brigitte Bordeaux (Brigitte Bordeaux), Spieler (Urfaust)

WOLFGANG MIRLACH

Sebastian, Herberts Sohn (Brigitte Bordeaux); Urfaust

THORSTEN HAMER

Wolfgang Steipe, Dieter, Bürgermeister (Brigitte Bordeaux); Spieler (Urfaust)

MILENA WEBER

Maike, Sebastians Verlobte, Erika Steipe (Brigitte Bordeaux); Spielerin (Urfaust)

DIRK SEESEMANN

Bühnenbild

GERD FRIEDRICH

Kostümbildner – Künstlerischer Projektleiter
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2021 © Burgfestspiele Mayen
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